13.01.2020

SpiFa-Ausschuss Diagnostische Medizin wählt Dr. Michael Müller zum Vorsitzenden

Berlin, 13. Januar 2020 – Der Ausschuss Diagnostische Medizin des SpiFa hat einen neuen Vorsitzenden: Einstimmig wählte das Gremium bei der zurückliegenden Ausschuss-Sitzung Dr. Michael Müller, 1. Vorsitzender der Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V., in den Vorsitz. Er löst Prof. Dr. Detlef Moka ab, der den Ausschuss in den ersten Jahren führte und mit der Erarbeitung eines Positionspapiers zur Bedeutung der diagnostischen Medizin einen wichtigen Meilenstein erreichte. Zum Stellvertreter gewählt wurde der Nuklearmediziner Dr. Ronald Jochens.

„Wir wollen damit diesem wichtigen Gebiet neuen Schwung geben“, sagte Dr. Michael Müller bei seiner ersten Ausschuss-Sitzung als Vorsitzender. Denn die diagnostischen Fächer seien schließlich die Grundlage fast aller therapeutischen Entscheidungen. „Darüber hinaus vertreten wir hier fachärztliche Gebiete mit hoher Innovationskraft“, so Müller. Gerade die Bereiche der Labormedizin, der Mikrobiologie, der Nuklearmedizin sowie der Humangenetik würden in naher Zukunft eine immer größere Rolle in der Versorgung von Patienten spielen. „Deshalb ist es wichtig, neben dem regelmäßigen Austausch auch gemeinsam unter dem Dach des SpiFa Versorgung mitzugestalten.“

Der Ausschuss wird einmal im Quartal tagen. Wichtige Themen auf der Tagesordnung werden unter anderem der Zugang von diagnostischen Innovationen in die vertragsärztliche Diagnostik, die Arbeit im KBV-Workshop „Diagnostische Pfade in der ambulanten Medizin“ und die Bündelung diagnostisch-fachärztlicher Interessen in der weiteren politischen Diskussion sein.

Mitglieder des Ausschusses sind der ALM e.V., der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V., der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e.V. sowie der Berufsverband Deutscher Humangenetiker e.V. „Der Ausschuss freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Mitgliedsverbänden im SpiFa und ist auch offen für den Impuls aus den noch nicht im SpiFa vertretenen fachärztlichen-diagnostischen Fächern“ betonte der Vorsitzende.