25.03.2020

Reinhardt: „Wir brauchen jede helfende Hand“

Berlin, 20.03.2020 – Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus
Reinhardt ruft Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand sowie
Medizinstudierende zur Mithilfe bei der Bewältigung der CoronaPandemie auf

„Die Corona-Pandemie ist eine außerordentliche Herausforderung
für das Gesundheitswesen. Wir sind bei der Bewältigung dieser
Krise für jede helfende Hand dankbar.“ Das sagte
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt in einem
Video-Aufruf an Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand sowie
Medizinstudierende zur Mithilfe bei der Bewältigung des CoronaAusbruchs in Deutschland. Reinhardt forderte interessierte Ärzte
und Studierende auf, sich an ihre Landesärztekammern zu
wenden, die die Hilfsangebote dann weiter koordinieren können.
Reinhardt betonte, dass die persönliche Gesundheit immer an
erster Stelle stehen müsste. Tätigkeitsbereiche für ältere Ärztinnen
und Ärzte ohne Ansteckungsrisiko wären zum Beispiel
telefonische Beratungsstellen, in denen sie wichtige
Aufklärungsarbeit für die Bevölkerung leisten können. Ärzte, die
nicht zu den Risikogruppen gehören, können sich in Praxen und
Gesundheitsämtern, zum Beispiel bei der Testung von
Verdachtsfällen einbringen. Medizinstudierende werden
insbesondere in der Pflege als zusätzliche Hilfen dringend
gebraucht.
Zahlreiche Ärztekammern haben bereits Aufrufe gestartet,
beziehungsweise Ärzte im Ruhestand gezielt angeschrieben. Die
zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen eindrücklich, dass
Ärztinnen und Ärzte weit über das übliche Maß bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – für ihre Patienten und für die
Gesellschaft als Ganzes.

Video-Aufruf von Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus
Reinhardt:
Link zum Video-Aufruf