Pressemitteilungen

04.09.2019

Intersektorale ärztliche Leistungen: Konzept einer sektorenübergreifenden Versorgung

Berlin, 4. September 2019 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) positioniert sich mit einem eigenen Konzept für eine sektorenübergreifende Versorgung an der Schnittstelle ambulant/stationär.
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02.09.2019

PVS Verband wird Mitglied im SpiFa

Berlin, 2. September 2019 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat einen weiteren Verband aufgenommen und wächst auf 32 Mitglieder. Mit jetzt 29 ordentlichen und 3 assoziierten Mitgliedern stärkt der SpiFa seine Position als größter Fachverband Deutschlands für Klinik und Praxis. Neu an Bord als assoziiertes Mitglied ist der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS Verband).

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31.08.2019

Spies im SpiFa-Vorstand bestätigt, neues Mitglied im SpiFa-Vorstand Dr. Helmut Weinhart

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 30. August 2019 ein fünftes Mitglied in seinen Vorstand gewählt. Herr Dr. Helmut Weinhart, Schatzmeister des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU), wird ab sofort die Arbeit des SpiFa-Vorstandes verstärken.

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31.08.2019

SpiFa-Mitgliederversammlung bestätigt Schroeder und Albring im Vorstand

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat seine Vorstandsmitglieder Albring und Schroeder auf seiner Mitgliederversammlung am 30. August bestätigt.

Dr. Axel Schroeder, Jahrgang 1953, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Urologen e.V. (BvDU) wurde in Salzburg für eine weitere Legislatur im SpiFa-Vorstand bestätigt. Weiterlesen

31.08.2019

Heinrich als SpiFa-Vorstandsvorsitzender bestätigt

Die Mitgliederversammlung des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat Dr. Dirk Heinrich als Vorstandsvorsitzenden des SpiFa für weitere 4 Jahre bestätigt.

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30.08.2019

Der beste Patientenschutz wird durch eine kompetente Behandlung und nicht durch Agitation der Krankenkassen erreicht!

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) wehrt sich gegen die mediale Generalverurteilung von IGeL-Leistungen

Mehr als eine Milliarde Euro geben die Deutschen jedes Jahr für IGeL-Leistungen aus und zwar trotz der sich regelmäßig wiederholenden Negativ-Kampagne der gesetzlichen Krankenkassen.

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01.07.2019

Länder und Ärzteschaft einig: Streichung der DMP-Programmkostenpauschale birgt Gefahren für die Versorgung chronisch kranker Patienten

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), bekräftigt seine Forderung, von der Streichung der DMP-Programmkostenpauschale, wie im Entwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Faires-Kassenwahl-Gesetz geplant, wieder Abstand zu nehmen.

Die Bundesländer haben sich vor Kurzem mit einem Schreiben an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gewandt und auf mögliche Gefahren für chronisch kranke Patienten aufgrund der geplanten Streichung der DMP-Programmkostenpauschale hingewiesen. Dazu schreiben die Länder: „Ergänzend weisen die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder darauf hin, dass durch die in dem Gesetzentwurf [GKV-FKG] vorgesehene Streichung der DMP-Programmkostenpauschale das Risiko von Qualitätseinbußen bei der Versorgung chronisch kranker Patienten entstehen kann.“

Der SpiFa unterstützt das Anliegen der Bundesländer ausdrücklich.

Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa: „Ohne eine adäquate Gegenfinanzierung werden die DMP´s nicht weiterbestehen, was für mehrere Millionen chronisch kranke Menschen erhebliche negative gesundheitliche Konsequenzen bedeuten wird. Im Bereich der Diabetologie werden beispielsweise mehr als vier Millionen chronisch kranke Menschen mit Diabetes mellitus im DMP versorgt, was wiederum frühere Amputationen oder eine Dialysepflichtigkeit verhindert. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass inzwischen von den Krankenkassen evaluierte Daten für die meisten DMP vorliegen, die belegen, dass über die DMPs die Morbidität sinkt und gleichzeitig Kosten eingespart werden.“

Beispielsweise trägt eine regelmäßige Wiedervorstellung der Betroffenen dazu bei, gesundheitliche Verschlechterungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dementsprechend sind die Ergebnisse bei DMP-Patienten deutlich besser als bei nicht DMP-Teilnehmern. „Bei den DMPs kürzen zu wollen, ist aus unserer Sicht falsch“, sagt Heinrich weiter. „Wir fordern den Gesetzgeber daher auf, von der geplanten Streichung der Programmkostenpauschale in den DMPs Abstand zu nehmen.“

17.06.2019

SpiFa fordert, Sanktionsregelung ersatzlos zu streichen

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) äußert sich anlässlich der heutigen Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zum Referentenentwurf eines Gesetzes für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale Versorgung- Gesetz, DVG).

Der vorliegende Referentenentwurf zielt nach Einschätzung des SpiFa darauf ab, die Chancen der Digitalisierung für die Patienten besser nutzbar zu machen. „Das ist ein gutes Ansinnen“, sagte SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann am Montag in Berlin. Zudem sollen laut BMG die Strukturen im Gesundheitswesen so angepasst werden, dass Innovationen den Patienten zeitnah zur Verfügung stehen können. „Wir begrüßen gemeinsam mit unseren 31 Mitgliedsverbänden, dass das BMG die Digitalisierung auf seine Agenda setzt und diesem wichtigen Thema ein eigenes Gesetz widmet.“

Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, den Einsatz telemedizinischer Methoden auszuweiten. „Dabei erfolgt jedoch keine Qualitätskontrolle, inwieweit die telemedizinische Diagnostik oder Behandlung dem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt gegenüber gleichwertig ist“, kritisiert Lindemann. Somit setzt sich der telemedizinisch tätige Arzt einem unbegrenzten und derzeit von seiner Berufshaftpflicht nicht abgesicherten Haftungsrisiko aus. Mögliche juristische Streitfälle wären die Folge; die wiederum könnten der Telemedizin insgesamt einen negativen Ruf bescheren. „Hier sollte unbedingt nachgebessert werden, um Rechtssicherheit zu schaffen“, so Lindemann. Positiv beurteilt der SpiFa, dass der Gesetzgeber telemedizinische Leistungen zusätzlich und damit außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung fördern will. „Noch besser wäre allerdings, die extrabudgetäre Vergütung nicht auf einen Zeitraum von insgesamt zwei Jahren zu begrenzen und den entsprechenden Passus im Gesetzesentwurf zu streichen“, sagt Lindemann. Die Budgetierung ärztlicher Leistungen führt stets zu Verwerfungen zwischen den unterschiedlichen Fachgruppen und zu Wartezeiten in der vertragsärztlichen Versorgung.  

Kritisch sieht der SpiFa nach wie vor die zwangsweise Verpflichtung der Ärzte zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI). „Insbesondere für die niedergelassenen Ärzte ist die Frage der Haftung bei einer Anbindung an die TI weiterhin nicht ausreichend geklärt. Sie sind den Angebotskartellen von PVS- und AIS-Hersteller ausgeliefert und müssen darauf vertrauen, dass diese eine korrekte Anbindung vornehmen und weder die Daten der Patienten noch die Daten der jeweiligen Gesundheitseinrichtung und der darin tätigen Menschen gefährdet werden.“ Erlebte Realität sei, dass die im Auftrag des Arztes tätigen Unternehmen nicht bereit sind zu erklären, dass die Installation vollumfänglich und nach vorgegebenen Standards der gematik korrekt ausgeführt worden, und der Arzt damit nicht mehr in der Haftung ist. „Wenn dies flächendeckend der Fall ist, dann ist es nicht verwunderlich, dass bei vielen Ärzten weiterhin eine Zurückhaltung existiert. Dies kann nur durch vertrauensbildende Maßnahmen der gematik mbH und nicht durch Sanktionen überwunden werden.“ Die angedrohten Honorarkürzungen aus dem BMG „werden den gegenteiligen Effekt fördern, als den, den der Gesetzesentwurf eigentlich intendiert“, so Lindemann. Er fordert, die Sanktionsregelung ersatzlos zu streichen.

Zudem weist der SpiFa darauf hin, dass die Aufnahme von innovativen digitalen Gesundheitsanwendungen möglichst unbürokratisch und vor allem zeitnah in das Leistungsverzeichnis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erfolgen sollte. Die Förderung von Versorgungsinnovationen (§ 68b SGB V [neu]) durch die Krankenkassen und die damit verbundene Möglichkeit, diese Versorgungsinnovationen direkt den Versicherten anbieten zu dürfen, sieht der SpiFa außerordentlich kritisch. „Die Krankenkassen sind innerhalb der gemeinsamen Selbstverwaltung einer von drei Partnern. Uns überzeugt deshalb nicht, dass ausschließlich die Krankenkassen darüber befinden, welche Versorgungsinnovationen gefördert werden.“ Einerseits werde ein geschlossener Markt geschaffen, andererseits werde einmal mehr in das Arzt-Patienten-Verhältnis eingegriffen, weil schlussendlich der Arzt mit der Frage nach der Sinnhaftigkeit der jeweiligen Versorgungsinnovation der Krankenkasse konfrontiert wird. „Weder das eine noch das andere können wir gutheißen“, so Lindemann.  

2019-06-17_Stellungnahme_SpiFa_DVG_RefE

11.06.2019

Gleiches Geld für gleiche Leistung

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) äußert sich anlässlich der heutigen Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zum Referentenentwurf eines Gesetzes für bessere und unabhängigere Prüfungen (MDK-Reformgesetz) vom 30. April 2019. Dieser sieht unter anderem eine umfassende Reform des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen vor.

Die Überführung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen in einheitliche und selbständige Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie alle damit eingehenden gesetzgeberischen Maßnahmen begrüßt der SpiFa. Denn die angedachten Maßnahmen werden nach Auffassung des SpiFa dazu beitragen, dass die angestellten Ärzte des MDK ihre Tätigkeit unabhängig ausüben können. „Das stärkt ihr Tun innerhalb eines freien Berufs nachhaltig“, sagte SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann am Dienstag in Berlin. Der SpiFa begrüßt zudem ausdrücklich den gesetzlichen Auftrag an die gemeinsame Selbstverwaltung zur Überprüfung des Kataloges sowie der einheitlichen Vergütungen gemäß § 115b Absatz 1 SGB V.

Zugleich weist der SpiFa allerdings darauf hin, dass die gemäß § 115b Absatz 1a SGB V [neu] ausgewählten Organisationen der gemeinsamen Selbstverwaltung ein maßgebliches Interesse an der Aufrechterhaltung der Sektorengrenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung haben. Bisher ist es ihnen innerhalb der gemeinsamen Selbstverwaltung nicht nachhaltig gelungen, eine Entscheidung ausschließlich am Wohl des Patienten über die Frage zu treffen, ob eine stationäre Versorgung notwendig oder eine ambulante Versorgung des Patienten ebenso bedarfsangemessen sei.

„Damit vertreten die Partner der gemeinsamen Selbstverwaltung nach unserem Verständnis nicht wirklich die Interessen jener Ärzte, die eben genau an diesen Schnittstellen arbeiten“, sagte Lindemann. Der SpiFa hat als Organisation, die insbesondere die Interessen der an der Schnittstelle ambulant und stationär tätigen Fachärzte in Klinik und Praxis vertritt, jedenfalls grundsätzlich kein Interesse an der Aufrechterhaltung der Sektorengrenze. „Vielmehr unterstützt der SpiFa den vom Gesetzgeber verfolgten Ansatz, für gleiche Leistungen gleiches Geld zu bezahlen, unabhängig davon, wo die Leistung erbracht worden ist. Eine einheitliche Vergütung im ambulanten und stationären Versorgungsbereich ist längst überfällig“, so Lindemann. „Sie wird hoffentlich dazu führen, unnötige Verschiebungen in der Patientenversorgung ad acta legen zu können.“

 

30.05.2019

Verbände und Bundesärztekammer müssen stärker zusammenarbeiten

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), gratuliert dem neuen Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK), Dr. Klaus Reinhardt, zur Wahl an die Spitze der deutschen Ärzteschaft. „Ich freue mich außerordentlich, dass ein niedergelassener Arzt und langjähriger Standespolitiker die Geschicke der BÄK leiten wird und dabei von zwei Kolleginnen unterstützt wird, die den ambulanten und den stationären Versorgungsbereich gleichermaßen repräsentieren“, sagte SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich nach der Wahl des BÄK-Präsidiums.  

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