15.06.2017

Interoperabilität muss Systemgrundlage werden

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt die geplanten Änderungen des Gesetzgebers zur Verbesserung der Interoperabilität und zum leichteren Wechsel bei Praxis-IT-Systemen.

Um eine moderne und optimale Versorgung des Patienten zu ermöglichen, bedarf es einer konsequenten Vernetzung von Informationen im deutschen Gesundheitswesen. Hierzu zählt insbesondere auch die Verbesserung der Interoperabilität von Praxis-IT-Systemen und Patientenakten im Gesundheitswesen.

„Die Änderungen des Gesetzgebers im Paragraf 291d SGB V, welche im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten geplant sind, sind daher ausdrücklich zu begrüßen“, so Prof. Dr. Bernd Bertram, Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands und Vorsitzender der Arbeitsgruppe „E-Health“ des SpiFa.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat mit seinen Mitgliedsverbänden im April ein umfangreiches Grundsatzpapier „E-Health in der Versorgung“ vorgelegt; in dem weitere Schritte aufgezeigt werden, die kurz- bis mittelfristig folgen müssen. Abrufbar unter: www.spifa.de/positionen/