Gebührenordnung Ärzte (GOÄ)

13.09.2017

Neue GOÄ – „Spannend wird es, wenn es um Bewertungen geht“

Ärzte Zeitung online, 13.09.2017

Kurz vor der Bundestagswahl kommen die GOÄ-Verhandlungen in die heiße Phase. Im Interview erläutert Stefan Tilgner, Vorstand der Stiftung Privatmedizin, wo dabei die Knackpunkte liegen und wie die Stiftung privatmedizinisch aktive Ärzte unterstützen kann.

Weiterlesen

12.09.2017

Kommentar: GOÄ auf leisen Sohlen

Ärzte Zeitung online, 12.09.2017

Von Wolfgang van den Bergh

Die Ärzte haben die GOÄ längst nicht abgeschrieben, nur weil es um deren Novellierung ruhig geworden ist. Im Gegenteil: Sie setzen darauf, dass eine neue Bundesregierung Tempo macht. Daher sind die Forderungen des BDI beim Internistentag, pünktlich zu den Koalitionsverhandlungen ein Konzept vorzulegen, mehr als berechtigt.

Weiterlesen

08.06.2017

SpiFa wird die Novellierung der GOÄ weiterhin kritisch begleiten

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt die Einbindung der ärztlichen Berufsverbände in den Novellierungsprozess durch die Bundesärztekammer in den vergangenen Monaten, will die weitere Entwicklung dennoch auch künftig aufmerksam begleiten. Weiterlesen

23.05.2017

DÄT: Ärzte suchen Lösung im Streit um Gebührenordnung

Um die Gebührenordnung für Ärzte wird seit Jahren gestritten. Vor einem Jahr kam es beim Deutschen Ärztetag deshalb zu Querelen. Nun tagt der Kongress erneut – und verspricht eine Lösung in dem Streit. Weiterlesen

19.05.2017

Die Bürgerversicherung setzt die ambulante ärztliche Versorgung durch niedergelassene Ärzte aufs Spiel

Wie würde sich die Einführung einer Bürgerversicherung auf die ambulante medizinische Versorgung auswirken? Dieser Frage ist der PVS Verband in seiner aktuellen Studie „Experiment Bürgerversicherung“ auf den Grund gegangen.

Das deutsche Gesundheitssystem zeichnet sich durch die Dualität von gesetzlicher und privater Krankenversicherung aus. SPD, Grüne und die Linke wollen statt dessen eine Einheitskasse für alle einführen, die Bürgerversicherung. Übersehen wird dabei, dass der medizinischen Versorgung damit ein wesentlicher Finanzierungsbeitrag entzogen wird. Denn die Behandlung von Privatversicherten macht rund ein Viertel der ambulant ausgelösten Jahresumsätze aus, obwohl der Anteil der Privatversicherten insgesamt bei nur 11 Prozent liegt. Grund sind die höheren Behandlungshonorare.

Um den Beitrag der ärztlichen Zusatzhonorare für den Erhalt und die fortlaufende Modernisierung der medizinischen Infrastruktur herauszuarbeiten, hat der PVS Verband Daten des Statistischen Bundesamtes, des Wissenschaftlichen Instituts der PKV und der ärztlichen Standesorganisationen wissenschaftlich ausgewertet. Das Ergebnis: Die Einführung der Bürgerversicherung führt zu einem Honorarverlust von knapp 6 Milliarden Euro im Jahr. Das bedeutet ein Minus von rund 49.000 Euro für jeden in Deutschland ambulant niedergelassenen Arzt.

Besonders hart treffen würde es die Fachärzte. Bei den HNO-Ärzten machen die Umsätze aus privatärztlicher Tätigkeit gut ein Drittel der Gesamteinnahmen aus. Ihnen droht ein jährlicher Verlust von etwa 77.000 Euro. Bei Orthopäden geht es 139.000 Euro im Jahr, bei Kinderärzten um knapp 31.000 Euro. Fallen diese Umsätze weg, sind Praxisinvestitionen nicht länger finanzierbar, die klassische Facharztpraxis trägt sich nicht mehr.

„Für mich ist es absolut unverständlich, warum  eine der anerkanntermaßen besten Versorgungsstrukturen der Welt auf dem Altar der vermeintlichen Gerechtigkeit geopfert werden soll“, fasst Dr. Hans-Joachim Kaiser, Stellvertretender Vorsitzender des PVS Verbandes und Autor der Studie, die Ergebnisse zusammen. „Mit einer Bürgerversicherung hungern wir die ambulante Versorgung durch niedergelassene Ärzte schlicht und einfach aus.“

Offensichtlich ist, dass die Bürgerversicherung ihr Ziel verfehlt. Denn der überproportionale Finanzierungsbeitrag der Privatversicherten sichert allen Patientinnen und Patienten, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, den Zugang zu einer exzellenten ambulanten medizinischen Versorgung. Das ist solidarisch und gerecht. Diese Versorgungsstruktur – das fachärztliche ambulante Versorgungsangebot – steht ohne die Privatversicherten vor dem Aus.

Die Studie „Experiment Bürgerversicherung – Bedrohung der medizinischen Infrastruktur“ kann ab sofort im Internet unter www.pvs.de heruntergeladen oder in gedruckter Form in der Geschäftsstelle des PVS Verbandes bestellt werden.

PM PVS, 19.05.17

16.05.2017

Neue GOÄ: Das plant die Bundesärztekammer für Freiburg

Auf dem Ärztetag in der nächsten Woche steht auch die Reform der Gebührenordnung (GOÄ) wieder auf dem Zettel. Zahlreiche Delegierte erwarten keine heißen Debatten – zumal die Bundesärztekammer (BÄK) von einem fertigen Entwurf noch weit entfernt ist. Gleichwohl lohnt sich eine genauer Blick auf den Leitantrag, den der Vorstand der BÄK in der Sache derzeit vorbereitet – die erste Version liegt dem änd nun vor. Weiterlesen

12.05.2017

Neue GOÄ soll Ende des Jahres vorliegen

Im Vorfeld des Ärztetags taucht die GOÄ wieder auf. Schwerpunkt ist aber, wie Ärzte und Digitalisierung zueinander finden. Weiterlesen

03.05.2017

GOÄ: BDI warnt vor Budgetierung

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat die Bundesärztekammer vor einer Budgetierung der neuen GOÄ gewarnt. Der Verband schlägt vor, die Bundestagswahl abzuwarten und dann auf einem Sonderärztetag zu einem gemeinsamen Beschluss zu kommen.

Mit Erstaunen nehme man zur Kenntnis, dass angeblich eine Begrenzung der Ausgaben von 5,8 Prozent durch die Neufassung der GOÄ abgestimmt sei, ohne dass man die Diskussion über die Leistungsbewertungen schon abgeschlossen habe. „Die Fehler, die durch die Budgetierung in der Versorgung der gesetzlich Versicherten aufgetreten sind, dürfen sich bei der PKV und Beihilfe keinesfalls wiederholen“, appelliert der Verband in einer Mitteilung vom Mittwoch.

„Es muss sicher sein, dass eine novellierte GOÄ im politischen Umfeld auch in Zukunft eine Bedeutung behält und nicht durch eine neu gestaltete Einheitsgebührenordnung der Politik ersetzt wird“, fordert BDI-Präsident Dr. Hans-Friedrich Spies. „Dies kann nur bewertet werden, wenn das Ergebnis der Bundestagswahl feststeht. Danach kann ein umgehend einberufener Sonderärztetag beschließen, ob die im derzeitigen Entwurf angedachten ordnungspolitischen Zugeständnisse der Ärzteschaft, wie z. B. die gemeinsame Kommission überhaupt noch Sinn machen“, so Spies zu einem möglichen weiteren Vorgehen.

Man nehme mit Sorge zur Kenntnis, dass SPD, Grüne und Linke davon unabhängig eine neue Einheitsgebührenordnung für Ärzte ausarbeiten wollen, ohne die GOÄ mit einzubeziehen. Aus der CDU/CSU kämen ähnliche Vorschläge. Der BDI lehne jeden Ansatz einer Budgetierung grundsätzlich ab.

AEND, 03.05.17

26.04.2017

„Skepsis bei der betriebswirtschaftlichen Kalkulation“

Im Mai werden die Delegierten des Deutschen Ärztetages der Spitze der Bundesärztekammer (BÄK) grünes Licht für die Fertigstellung der neuen GOÄ geben – oder Einspruch erheben. Über den eingeschlagenen Weg zur neuen Gebührenordnung wird nach wie vor angeregt in der Ärzteschaft diskutiert. Wie blickt der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS) auf das Thema? Der änd sprach mit dem Geschäftsführer des Verbandes, Stefan Tilgner, über das Thema. Weiterlesen

19.04.2017

Drabinski zur GOÄ: „Die Bundesärztekammer sollte rote Linien gegenüber den Kostenträgern definieren“

Auch wenn die Bundesärztekammer (BÄK) die neue GOÄ auf dem kommenden Ärztetag im Mai erst unter Tagesordnungspunkt VI aufführt: Die Debatte über die Gebührenordnung wird erneut für lebhafte Diskussionen in Freiburg sorgen. Der änd sprach mit dem Chef des Instituts für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) in Kiel, Dr. Thomas Drabinski, über das Thema. Drabinski koordiniert seit dem vergangenen Jahr die Arbeit der neu gegründeten „GOÄ-Instituts“ – das die BÄK bei der Arbeit an der nächsten Gebührenordnung unterstützen will. Weiterlesen

Ältere Artikel »