Aktuelles

16.08.2017

Grundversorger – Fachärzte senden Friedenssignal

Der Streit darüber, wer „Grundversorger“ ist, hat sich hochgeschaukelt. Jetzt will der SpiFa Deeskalation.

Von Florian Staeck

Im Streit um die Grundversorgung von Patienten sieht sich der Spitzenverband der Fachärzte (SpiFa) missverstanden. In der Verbandszeitschrift „Der Hausarzt“ hatte Hausärzteverbandschef Ulrich Weigeldt das Grundsatzpapier des SpiFa harsch als „Angriff auf Hausärzte“ kritisiert.

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11.08.2017

Studie – Bürgerversicherung könnte für GKV-Versicherte teuer werden

Die Initiative aus Hamburg, Beamten die GKV schmackhaft zu machen, hat die Relevanz des Themas Bürgerversicherung für den Wahlkampf erhöht. Eine Studie des Instituts für Mikrodaten-Analyse wirft nun ein neues Licht auf die Kostenfolgen für die GKV.

Von Anne Zegelman

KIEL. Wie würden sich die Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen entwickeln, wenn die private Vollkrankenversicherung abgeschafft würde? Mit dieser Frage hat sich das Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) in Kiel beschäftigt und damit einen neuen Aspekt in die Diskussion gebracht. Die These von Volkswirt Dr. Thomas Drabinski: Eine ausgaben-neutrale Einführung der Bürgerversicherung auf Leistungserbringer-Seite würde zu einer Beitragssatzerhöhung in der GKV um 1,5 Prozentpunkte führen. Weiterlesen

10.08.2017

Presseberichterstattung zu Vorschlägen des SpiFa „Fachärzte in der Grundversorgung“

Haus- und Fachärzte liegen im Clinch – Von Hirngespinsten und verdrehten Vorschlägen

Hausärzte und Fachärzte versichern sich mal wieder ihre gegenseitige Abneigung – zumindest auf Verbandsebene. Auslöser des aktuellen Streits: ein Positionspapier des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa) zur Rolle des Facharztes in der Grundversorgung. Der Hausärzteverband ist empört, der SpiFa fühlt sich missverstanden.

In Zeiten der sozialen Medien ist es die staunende Öffentlichkeit mittlerweile gewohnt, wenn Meinungsverschiedenheiten auf der ganz großen Bühne ausgetragen werden: so wie im März, als sich Wirtschafts- und Finanzministerium auf Twitter über die Steuerpolitik in die Haare bekamen. US-Präsident Donald Trump teilt bekanntlich mit Vorliebe über den Kurznachrichtendienst aus.

Auch Deutschlands Haus- und Fachärzte zoffen sich gerade mal wieder in aller (Fach)-Öffentlichkeit, bevorzugen allerdings die klassischen Medien.

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10.08.2017

Reinhardt: Dann müssen wir auch über Wahlfreiheit für alle auf dem Weg in die private Krankenversicherung reden!

Hamburger Vorstoß zur Wahlfreiheit für Beamte

Reinhardt: Dann müssen wir auch über Wahlfreiheit für alle auf dem Weg in die private Krankenversicherung reden!

Als interessante Facette eines weiteren Versuches, der Bürgerversicherung Wege über die Hintertür zu ebnen, hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, den Vorstoß des Hamburger Senates bezeichnet, den Beamten der Hansestadt – bei entsprechendem finanziellen Zuschuss – die Wahlfreiheit zwischen privater und gesetzlicher Krankenkasse zu gewähren. Reinhardt: „Frau Prüfer-Storcks möchte hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie versucht ihren Beamten die gesetzliche Krankenversicherung schmackhaft zu machen, um Geld zu sparen, und kann gleichzeitig ihr kleines Päckchen zur Befeuerung der Diskussion um die Bürgerversicherung beitragen.“ Ob die gesetzliche Krankenversicherung angesichts von Budgetierung, Beschränkungen der freien Arztwahl und Eingriffen in die Therapiefreiheit eine attraktive Alternative für die Hamburger Beamten darstelle, sei allerdings zu bezweifeln.

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03.08.2017

Heinrich: Freiberuflichkeit der Ärzte ist ein Vorteil für alle Patienten

Dr. Dirk Heinrich erläutert, warum durch das System der Freiberuflichkeit der Ärzte Vorteile für alle Patienten entstehen und nur eine Gebührenordnung, über die die Einzelleistungen der Mediziner abrechnet werden können, der Verantwortung und der Leistungsfähigkeit des Arztberufes gerecht wird. Weiterlesen

26.07.2017

SpiFa: Grundversorgung muss außerhalb der Budgets stattfinden

Die einseitige Förderung der Allgemeinmedizin wird die Lücken, die sich in der wohnortnahen Grundversorgung auftun, nicht aufhalten können. Der Spitzenverband der Fachärzte hat daher konkrete Vorschläge erarbeitet, wie sich die Versorgung auf breitere Schultern stellen ließe. Dazu, so der Verband, brauche es aber auch eine Vergütung außerhalb der MGV. Weiterlesen

14.07.2017

Allianz Deutscher Ärzteverbände: Digitalisierung muss vorangetrieben werden 

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände befürwortet die Position der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen des Konzepts „KBV 2020“, die Digitalisierung im Gesundheitswesen sinnvoll einzusetzen. Weiterlesen

13.07.2017

Digitalisierung in der Medizin: Gesundheitsakte ist Merkels nächster Schritt

Tempo zulegen, Überzeugungsarbeit leisten, Hürden abbauen: Merkels Agenda für die Digitalisierung. Weiterlesen

11.07.2017

Impressionen vom 3. Fachärztetag des SpiFa

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat am 21. Juni nunmehr den 3. Fachärztetag im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit, der in diesem Jahr unter dem Motto „Qualität und nachhaltige Finanzierung” stand, veranstaltet. Die diesjährigen Gesprächsrunden und Vorträge beschäftigten sich insbesondere mit den Möglichkeiten einer modernen Patientenversorgung und dabei vor allem mit der Frage, wie ein zügiger Zugang von Innovationen gelingen und die Versorgung effektiv verbessern kann.

Impressionen

10.07.2017

Die Bedarfsplanung gehört in die Mottenkiste

Die Reform der Bedarfsplanung stand im Mittelpunkt des Kinder- und Jugend-Ärztetages 2017 in Berlin. Die geltende Planung basiert auf Daten von 1990. Seitdem hat sich die Pädiatrie dynamisch entwickelt. Weiterlesen

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