Aktuelles

05.10.2017

Sektorengrenzen sind nicht mehr zeitgemäß

Auf dem 10. Internistentag forderte die BDI-Spitze einen Strukturwandel in der Patientenversorgung. Nicht nur die starre Grenze ambulant/stationär sei nicht mehr abbildbar. Auch die Budgets haben laut dem Präsidium ausgedient.

Von Rebekka Höhl

Wie auch immer die Koalition letztlich aussehen wird, die neue Bundesregierung wird sich damit beschäftigen müssen, ob die „Vorgaben im Gesundheitswesen noch zeitgemäß“ sind, stellte BDI-Präsident Dr. Hans-Friedrich Spies beim zehnten Jubiläum des Internistentages in Berlin klar. Ganz bewusst hatte der Verband die Sektorengrenzen zum zentralen Thema seiner Tagung gemacht. Denn sie sind Sinnbild für viele Dinge, die im Gesundheitswesen ordnungspolitisch aus dem Ruder laufen.

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27.09.2017

BDU fordert von einer künftigen Koalition: Anerkennung und Förderung der fachärztlichen Versorgung

Deutschlands Urologen fordern in der Gesundheitspolitik von einer künftigen Regierungskoalition endlich die volle Anerkennung und Förderung der fachärztlichen Versorgung in Klinik und Praxis. „Die Fachärzte für Urologie sind längst in der medizinischen Grundversorgung angekommen, weil Hausärzte diese großenteils nicht mehr leisten. Ein Gatekeeper-Modell, nach dem die Hausärzte als Primärärzte die Versorgung führen, lehnen wir daher ab“, sagte Dr. Axel Schroeder, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e. V. (BDU), jüngst auf dem 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) in Dresden. Er sprach sich dafür aus, stärker auf Selektivverträge mit Krankenkassen zu setzen, um eine bessere Versorgung und Innovationen zu erreichen.

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22.09.2017

„Das Verständnis für die Belange von Fachärzten in Klinik und Praxis ist nicht vorhan­den“

Deutsches Ärzteblatt, 22. September 2017

Am 24. September ist Bundestagswahl. Das Deutsche Ärzteblatt hat die gesundheits­politischen Sprecher der Parteien, Länderminister, Verbände und Ärzte aus der Patienten­versorgung befragt, wie es mit der Gesundheitspolitik in der kommenden Legislatur weitergehen sollte.

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22.09.2017

„Allein aus dem Kassenbudget ist keine Praxis tragbar“

Deutsches Ärzteblatt, 21. September 2017

Am 24. September ist Bundestagswahl. Das Deutsche Ärzteblatt hat die gesundheits­politischen Sprecher der Parteien, Länderminister, Verbände und Ärzte aus der Patienten­versorgung befragt, wie es mit der Gesundheitspolitik in der kommenden Legislatur weitergehen sollte.

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22.09.2017

Laborreform: Laborärzte appellieren an die KBV

Ärzte Zeitung online, 22.09.2017

Nachdem der GKV-Spitzenverband Mitte Juli die überfällige Laborreform ausgebremst hat, sieht der Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) wieder eine Chance, eigenen Vorstellungen Gehör zu verschaffen. Man müsse „zu einer realistischen und länger tragfähigen Regelung in der Laborvergütung zu kommen“, erklärte der BDL-Vorsitzende Dr. Andreas Bobrowski anlässlich der Herbsttagung seines Verbandes am Donnerstag in Berlin.

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21.09.2017

Ärzteschaft: Niedergelassene Ärzte fordern kassenspezifische Honorarverträge

Deutsches Ärzteblatt, 20. September 2017

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will künftig bei den Honorar­verhandlungen zu kassenspezifischen Gesamtverträgen zurückkehren und nicht mehr mit dem GKV-Spitzenverband verhandeln. Ob die Verträge auf Bundes- oder Landes­ebene verhandelt würden, müsse man noch klären, hieß es. Hintergrund ist der gestrige Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zu den Honoraren für das Jahr 2018.

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21.09.2017

Honorarvereinbarung für 2018: KBV stellt Systemfrage

Ärzte Zeitung online, 20.09.2017

Kommentar von Wolfgang van den Bergh

Der Frust sitzt tief – zu Recht! Mit 525,6 Millionen Euro mehr Honorar können Vertragsärzte und Psychotherapeuten im nächsten Jahr rechnen. Richtig: Die Zahl unterscheidet sich von der Milliardensumme, die seit Dienstag über die Medien verbreitet wird.

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21.09.2017

NAV-Virchow-Bund: Honorarergebnis ist eine Nullnummer

Zum aktuellen Ergebnis der Honorarverhandlungen erklärt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Dirk Heinrich:

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20.09.2017

Gassen zur Honorarentscheidung: „Die Haltung der Kassen ist irrational“

Ärzte Zeitung online, 20.09.2017

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen.

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14.09.2017

Heinrich zu Hausarzt-Facharzt-Konflikt: „Das ist mir zu kleines Karo“

Ärztenachrichtendienst, 13.09.2017

Es gehört zur berufspolitischen Realität, dass sich Haus- und Fachärzte beharken – mal mehr, mal weniger. Derzeit tun sie es wieder etwas mehr. Der NAV-Virchow-Bund fühlt sich nun dazu berufen, die niedergelassenen Ärzte – egal welcher Fachgruppe – zur Einigkeit aufzurufen. Heinrich appelliert an die Einigkeit der Niedergelassenen.

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