Aktuelles

20.02.2018

Statement zum jameda-Urteil des Bundesgerichtshofs

„Mit der Entscheidung, dass jameda das Profil der Klägerin auf deren Wunsch hin löschen muss, stärkt das Bundesgerichtshof die Persönlichkeitsrechte und die Rechtssicherheit von niedergelassenen Ärzten“, kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich, das Urteil im Rechtsstreit zwischen einer niedergelassenen Dermatologin und dem Bewertungsportal jameda. Weiterlesen

20.02.2018

Gute Versorgung für alle: Höchstens zehn Kilometer bis zum nächsten Hausarzt

Ambulante Versorgung – Fast 100 Prozent der Bürger legen in Deutschland weniger als zehn Kilometer zurück, um den nächsten Hausarzt zu erreichen. Nur ein verschwindend kleiner Anteil (0,2 Prozent) muss eine längere Distanz absolvieren.

Berlin, 20. Februar 2018 – „Die ambulante Versorgung in unserem Land ist – allen manchmal herbeigeredeten Unkenrufen zum Trotz – sehr gut“, kommentierte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute in Berlin. Er bezog sich auf eine Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Weiterlesen

16.02.2018

Interview: „In der ASV können Praxisärzte Innovationen eher einsetzen!“

Ärzte Zeitung, 16.02.2018

Die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung erreicht die Urologie. Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2018 kann interdisziplinäre Versorgung von urologischen Tumoren in Praxen und Kliniken starten.

Ärzte Zeitung: Herr Dr. Schroeder, wie ist der Stand der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung für urologische Tumoren?

Dr. Axel Schroeder: Die zweimonatige Einspruchsfrist des Bundesgesundheitsministeriums läuft in wenigen Tagen ab. Ich erwarte keine wesentlichen Änderungen an den Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 21. Dezember. Aber: Noch müssen wir abwarten. Nichtsdestotrotz planen wir eine Reihe von Informationsveranstaltungen zur ASV in der Urologie. Damit starten wir an diesem Wochenende. Weiterlesen

07.02.2018

Große Koalition macht die Niederlassung in Deutschland noch unattraktiver

Sollte der Koalitionsvertrag von Union und SPD so kommen, wie er aktuell aussieht, werden sich noch weniger Ärztinnen und Ärzte in Deutschland niederlassen, ist der Vorstandsvorsitzende von MEDI GENO Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, überzeugt. Denn die Politik löst damit nicht die dringenden und echten Probleme in der ambulanten Versorgung.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen können unter diesen Voraussetzungen die nächste Ärztinnen- und Ärztegeneration mit kürzeren, flexibleren aber dennoch gut bezahlten Arbeitszeiten nicht integrieren“, so Baumgärtner. Denn die Erträge aus der budgetierten Gesamtvergütung reichen nicht mehr für die Anstellung von Ärztinnen oder Ärzten in den Versorgerpraxen aus. Diese sind aber notwendig, da die jüngeren Ärztinnen und Ärzte berechtigterweise nicht mehr bereit sind, die gleiche Anzahl an Arbeitsstunden zu leisten wie die früheren Generationen. „Das Praxissterben geht weiter“, warnt der MEDI GENO-Chef im Rundschreiben an seine Mitglieder. Weiterlesen

07.02.2018

Koalitionsvertrag: Staat übernimmt das Gesundheitswesen

Zu den Vereinbarungen für das Gesundheitswesen im Koalitionsvertag nimmt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund), Dr. Dirk Heinrich, Stellung:

„Die Vereinbarungen zur Gesundheitspolitik atmen den Geist des Misstrauens und der Regulierungswut. Mit einer Vielzahl von Detailregelungen und der Schaffung neuer Institutionen und Gremien sichert sich die Politik den Zugriff auf das Gesundheitswesen und baut ihren Einfluss zulasten der bestehenden Selbstverwaltung aus. Die eigentlichen strukturellen Probleme, die durch die anhaltende Budgetierung verursacht werden, gehen die Koalitionäre erst gar nicht an. Während in vielen Bereichen offenbar genug Geld vorhanden ist, werden hier die entsprechenden Mittel verweigert. Weiterlesen

01.02.2018

Aus 20 mach 30 – Streit um Sprechstundenzahl

Ärzte Zeitung online, 31.01.2018

Der Vorschlag, die Mindestanzahl der Sprechstunden um die Hälfte zu erhöhen, stößt bei niedergelassenen Ärzten auf heftige Kritik.

Von Anno Fricke

Niedergelassene Ärzte laufen Sturm gegen Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbands Johann-Magnus von Stackelberg. „Wir wollen, dass die Mindestanzahl an Sprechstunden auf 30 Stunden pro Woche festgelegt wird“, forderte Stackelberg am Mittwoch. Es solle selbstverständlich sein, dass die 90 Prozent der Bevölkerung , die die gesetzliche Krankenversicherung trügen, bei der Terminvergabe nicht benachteiligt würden. Stackelberg forderte zudem Sanktionen für Ärzte, die sich nicht an eine solche Vorgabe hielten. Derzeit sind Vertragsärzte verpflichtet, mindestens 20 Sprechstunden in der Woche für gesetzlich Versicherte vorzuhalten.

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31.01.2018

Ausschuss für Gesundheit (AfG) im Deutschen Bundestag konstituiert

Heute hat sich der Ausschuss für Gesundheit (AfG) im Deutschen Bundestag konstituiert. den Vorsitz im Ausschuss für Gesundheit hat Erwin Rüddel, CDU/CSU, inne.

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31.01.2018

Politik – Krankenkassen fordern Sprechstundenkontingent für gesetzlich Krankenversicherte

Deutsches Ärzteblatt, 31.01.2018

Berlin – Vor den entscheidenden Koalitionsverhandlungen von Union und SPD zum Thema Gesundheit fordern die Krankenkassen ein festes Sprechstundenkontingent für gesetzlich Krankenversicherte. „Ein Arzt, der eine volle Zulassung für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat, sollte zukünftig mindestens 30 Sprechstunden wöchentlich für gesetzlich Krankenversicherte anbieten müssen“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Weiterlesen

31.01.2018

Gassen: Leistungsfeindliche Budgets müssen weg

Behandlungsbedarf – Statt Strafen für Ärzte zu fordern, sollten die Krankenkassen lieber endlich den Bedarf der Patienten decken, fordert KBV-Chef Dr. Andreas Gassen.

Anlässlich der aktuellen Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Johann-Magnus von Stackelberg, zur Terminvergabe an Privatpatienten sowie zu einer Angleichung der Ärztehonorare für gesetzlich und privat Versicherte erklärt der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen: Weiterlesen

31.01.2018

BDI: Sprechstundenkontingente gibt es schon jetzt

Mit Erstaunen nimmt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) die Forderung der Krankenkassen zur Kenntnis, in der vertragsärztlichen Versorgung für die zugelassenen Ärztinnen und Ärzte ein festes Sprechstundenkontingent zu fordern.

Offensichtlich kennt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen die bereits jetzt bestehenden Verhältnisse in den Praxen nicht. Dort ist das Budgetierungsprinzip unseres Gesundheitswesens voll angekommen. Das Honorar wird bestimmt durch die Vorgaben zu Fallzahlen und zu Fallwerten der zu versorgenden Patienten. Bei jedem darüber hinaus behandelten Patienten fallen somit nur noch Kosten an. Den Vertragsärzten bleibt damit die Wahl, diese Patienten nahezu unentgeltlich zu behandeln oder die Praxis zum Quartalsende zu schließen. Schätzungen gehen davon aus, dass durch diese Regelung und den Zwang, die Patienten dennoch zu versorgen, 25 % der erbrachten Leistungen von den Krankenkassen nicht bezahlt werden. Weiterlesen

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