Aktuelles

13.12.2018

Gassen: „Fake news – jetzt auch in Deutschland“

Die heute vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) veröffentlichten Zahlen, wonach jede vierte Einzelpraxis weniger als 25 Wochenstunden Sprechzeiten anbiete, sind nicht repräsentativ und irreführend, kritisiert KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen.

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13.12.2018

NAV: Gängelungsgesetz TSVG unbedingt nachbessern

Vor der ersten Lesung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) am morgigen Freitag fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, den Gesetzentwurf an einigen Stellen dringend zu überarbeiten.

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07.12.2018

Hofmeister: „Bevormundung, Misstrauen und Kontrolle – das ist der Geist des TSVG“

„Die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen interessieren sich nicht für die Details eines Gesetzes. Für sie zählt einzig und allein, das sie nicht an ihrer Arbeit gehindert werden!“ Genau das sei jedoch der Fall, sagte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister auf der heutigen Vertreterversammlung in Berlin. Weiterlesen

07.12.2018

Gassen: „Ärzteschaft spricht mit einer Stimme!“

„Wir sind gesprächsbereit – und zwar überall dort, wo die Politik auch das Gespräch sucht. Ganz unabhängig davon, bringen wir selbstbewusst unsere guten Vorschläge und Ideen in den Diskurs ein. Die Kassenärztlichen Vereinigungen, die KBV und die Ärzteschaft sprechen dabei mit einer Stimme: Das ist in Zeiten wie diesen Gold wert“, betonte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen heute im Rahmen der Vertreterversammlung in Berlin. Weiterlesen

06.12.2018

Vertragsärzte fordern Sperre für Termin-Schwänzer

Rund 30 Prozent der über die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) vermittelten Arzttermine werden unentschuldigt von den Patienten versäumt. Das ergaben Rückmeldungen beim Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund.

„Bei der jetzt geplanten gesetzlichen Ausweitung der Terminservice-stellen muss eine Sperre für diejenigen Patienten eingeführt werden, die ihren Termin unentschuldigt versäumen. Wer sich über die Vermittlungsstellen der KVen einen Termin besorgt und ihn dann ohne rechtzeitige Absage nicht wahrnimmt, der soll für vier Wochen für alle weiteren Termine über die Terminservicestellen gesperrt werden“, so die Forderung des Bundesvorsitzenden des NAV-Virchow-Bundes, Dr Dirk Heinrich. Weiterlesen

29.11.2018

Dieses Projekt ist eine Grenzüberschreitung!

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat dem gestern vorgestellten Projekt einer Kooperation der Techniker Krankenkasse und Ada eine scharfe Absage erteilt.  Weiterlesen

29.11.2018

Gesundheits-Apps: Nicht ohne Vertragsärzte

Zur Ankündigung der Techniker Krankenkasse (TK), ihren Versicherten die Gesundheits-App „ADA“ anzubieten und sich nach Diagnosestellung von Ärzten im TK-eigenen Ärztezentrum beraten zu lassen, erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich:

„Wir Ärzte müssen und werden die Digitalisierung und die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) nutzen. Apps wie z.B. ADA werden von Patienten immer stärker genutzt und die Ergebnisse dieser Apps werden voraussichtlich auch immer besser. Weiterlesen

26.11.2018

Psychotherapeuten – Ausbildung auf Kosten der Arzttöpfe?

Ärzte Zeitung online, 23.11.2018

Der SpiFa fürchtet, dass die Neuausrichtung der Psychotherapeutenausbildung die niedergelassenen Ärzte gleich mehrfach belastet.

Die Reform der Psychotherapeutenausbildung sorgt erneut für Unmut in der Ärzteschaft: Wie der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) berichtet, soll noch im Dezember ein Referentenentwurf vorgelegt werden, über den „ein neuartiges psychologisches Versorgungssystem“ umgesetzt werden solle.

Keinesfalls handele es sich um eine „Direktausbildung Psychotherapie“, so der Verband. Es solle vielmehr in zwei Stufen ein Psychologe unterhalb des Niveaus eines heutigen klinischen Psychologen ausgebildet und auf der Grundlage von drei Semestern Lehrinhalten eines Masterstudiums heilkundlich approbiert werden. „Er soll explizit keine Psychotherapie durchführen können, aber flächendeckend überall tätig werden können“, moniert der Verband. Weiterlesen

23.11.2018

SpiFa fordert konstruktiven Dialog

Im Dezember wird aller Wahrscheinlichkeit nach ein Referentenentwurf erscheinen. Dessen Gegenstand ist die geplante Neuregelung der Ausbildung der psychologischen Psychotherapeuten. Es gibt Hinweise darauf, dass der Gesetzentwurf zügig durch den parlamentarischen Beratungsprozess gebracht werden soll. In der Fachöffentlichkeit fehlt dazu bisher jedoch ein Meinungsbildungsprozess. „Den wollen wir anschieben“, sagt SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann am Freitag in Berlin.

Im Arbeitsentwurf zur Neuregelung der Psychotherapeutenausbildung geht es um eine Strukturreform des deutschen Gesundheitssystems. Dabei soll ein neuartiges psychologisches Versorgungssystem umgesetzt werden. Teil dessen sind neue Tätigkeitsfelder – auch außerhalb der jetzigen Grenzen des Gesundheitssystems. Das betrifft unter anderem den ambulanten Sektor großflächig. Keinesfalls handelt es sich um eine „Direktausbildung Psychotherapie“. Vielmehr soll in zwei Stufen ein Psychologe unterhalb des Niveaus eines heutigen klinischen Psychologen ausgebildet und auf der Grundlage von drei Semestern Lehrinhalten eines Masterstudiums heilkundlich approbiert werden. Er soll explizit keine Psychotherapie durchführen können, aber flächendeckend überall tätig werden können.

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20.11.2018

Elektronische Arzneimittelinformations-Verordnung: Ärzteschaft vermisst Klartext

Ärzte Zeitung online, 20.11.2018

Die Abbildung des Zusatznutzens in der Praxis-EDV nimmt Gestalt an. KBV, BÄK und SpiFa vermissen jedoch eine eindeutige Vorgabe, dass keine Verordnungssteuerung über das AIS stattfindet.

Von Christoph Winnat

Ärzte sollen über den Zusatznutzen neuer Arzneimittel besser informiert werden: Das ist das Ziel der „Elektronischen Arzneimittelinformations-Verordnung“, deren Entwurf das Bundesgesundheitsministerium Mitte Oktober vorgestellt hat. Rechtsgrundlage ist das Arzneimittelversorgungs-Stärkungsgesetz vom Mai 2017.

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