Aktuelles

02.07.2020

Ambulante Weiterbildung – Urologen kämpfen für mehr Nachwuchsförderung

Die Urologen machen sich Sorgen um ihren Nachwuchs. Sie fordern mehr Geld für die Weiterbildung – und verweisen auf die Allgemeinmedizin. Hier gibt es Zuschüsse von Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen.

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02.07.2020

Politik – Krankenhäuser wollen Schutzschirm bis „weit“ nach 2021

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert nach den ersten Monaten der Pandemie weitere kurzfristige Gesetzgebung sowie langfristige Strukturentscheidun­gen für die Krankenhäuser. „In dieser Zeit haben die Kliniken mit einer enormen Kraftan­strengung bewiesen, dass sie in der gesundheitsbezogenen Daseinsvorsorge der zentrale Ankerpunkt sind“, erklärte der DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum heute vor Journa­lis­ten.

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02.07.2020

Alte Gräben brechen auf – DKG: Ambulanter Sektor stößt an Grenzen

Mit Abflauen des Ausbruchsgeschehens brechen die Konfliktlinien der Vor-Corona-Zeiten zwischen Vertragsärzten und Krankenhäusern wieder auf.

DKG: Ambulanter Sektor stößt an Grenzen

In der Hochzeit der Corona-Pandemie funktionierte die Kooperation von DKG und KBV noch leidlich – beispielsweise bei den Fieberambulanzen.

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat am Mittwoch eine vorläufige Bilanz auch ihrer ambulanten Aktivitäten in der COVID-19-Pandemie gezogen. Das ging nicht ohne Kritik an den niedergelassenen Ärzten ab. „Die Krankenhäuser mussten Ausfalldienstleister für die niedergelassenen Ärzte sein“, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Weiterlesen

30.06.2020

OECD-Wartezeiten-Studie – Fachärzte sehen Deutschlands Spitzenposition bei Wartezeiten bestätigt

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands weist jede Kritik an angeblich langen Wartezeiten auf Arzttermine von sich.

Fachärzte sehen Deutschlands Spitzenposition bei Wartezeiten bestätigt

Im Juni bis Februar auf einen Facharzttermin warten? In Deutschland kommt das in der Regel nicht vor.

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23.06.2020

„Wir haben unser Versprechen gehalten – Eine Abwertung der PCR-Tests werden wir nicht einfach so hinnehmen!“

Die gehäuften lokalen Ausbrüche an COVID-19-Fällen haben wieder zu deutlich mehr SARS-CoV-2-PCR-Tests geführt: So wurden in der 25. Kalenderwoche in den an der Umfrage teilnehmenden 135 Laboren 334.679 SARS-CoV-2-PCR-Tests ausgewertet (+ 20 %) mit insgesamt deutlich steigender Positivrate (jetzt 1,4 %, entspricht 4.656 positiven Befunden). Rund 910.000 Tests pro Woche stehen aktuell für eine qualitätsgesicherte und umfassende Covid-19-Diagnostik zur Verfügung, weiterhin fast dreimal mehr als der aktuelle Bedarf. 

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18.06.2020

Verpflichtende Krebsregistermeldung jetzt automatisiert und zügig!

Die für jeden Arzt verpflichtende Meldung der Behandlung von Krebserkrankungen an die zuständigen Landeskrebsregister kann jetzt online mit Unterstützung von Onkogister erstellt werden.

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16.06.2020

Leistungsversprechen mehr als erfüllt – Vergütungsversprechen gebrochen: GKV bestraft Fachärzte im Labor für außerordentlichen Einsatz mit weniger Honorar

Auch in der vergangenen Woche haben die Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V. wieder außerordentliche Arbeit geleistet: So wurden in der 24. Kalenderwoche in den an der Umfrage teilnehmenden 135 Laboren 278.410 SARS-CoV-2-PCR-Tests ausgewertet und insgesamt 48.509 Antikörpertests durchgeführt. Darüber hinaus stehen aktuell rund 900.000 Tests pro Woche für eine qualitätsgesicherte und umfassende Covid-19-Diagnostik zur Verfügung. Auch an der Fertigstellung der so genannten Corona-Warn-App, die ab heute zum Download bereitgestellt werden soll, haben sich die Expert*innen aus den Laboren beteiligt. „Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie leistungsfähig wir als Fachärztinnen und Fachärzte im Labor nicht nur in der flächendeckenden Versorgung, sondern auch in Fragen der Digitalisierung sind“, sagt Dr. Michael Müller. 

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16.06.2020

SpiFa zur TI-Störung – Ärzte sollen Kosten bei Gematik geltend machen

Auch für den Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) ist klar: Die von der Störung der Telematik-Infrastruktur betroffenen Vertragsärzte dürfen nicht für die dadurch entstandenen Kosten aufkommen. Der Verband ruft seine Mitglieder auf, die Aufwendungen bei der zuständigen Betreibergesellschaft Gematik geltend zu machen.   

Für Heinrich offenbart die derzeitige Störung „eine Symptomatik des Auslieferns“ der niedergelassenen Ärzte an die TI.

Bis zu 80.000 Praxen von Ärzten, Psychotherapeuten und Zahnärzten sind seit zwei Wochen von der Telematik-Infrastruktur (TI) abgeschnitten und können kein Versicherten-Stammdaten-Management (VSDM) durchführen. Grund dafür ist ein nach wie vor nicht behobener Konfigurationsfehler in der TI.

Nach Ansicht von Dr. Dirk Heinrich offenbart die derzeitige Störung „eine Symptomatik des Auslieferns“ der niedergelassenen Ärzte an die TI. „Wir reden derzeit nur vom Verwaltungsmodul-Abgleich der Versicherten-Stammdaten. Ich mag mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, was in einem solchen Fall passiert, wenn wir das elektronische Rezept und die elektronische AU haben“, sagt der Spifa-Vorsitzende und betont: „Wir fordern daher die Gematik eindrücklich auf, sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen.“

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat bereits nach Gesprächen mit der Gematik und dem Bundesgesundheitsministerium klargestellt, dass für Praxisinhaber keine Nachteile als Folge der TI-Störung entstehen dürfen. Die betroffenen Ärzte sollten weder Regresse fürchten noch für die Kosten der Updates aufkommen müssen. Spifa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann nennt dies „eine Selbstverständlichkeit, die keiner weiteren Diskussion bedarf, vielmehr sollte sich die Gematik auf die Behebung der Störung konzentrieren“.

Der Spifa fordert seine Mitgliedsverbände sowie deren Mitgliedern auf, „die entstandenen Aufwendungen unter konkreter Bezifferung mit der Begründung, dass diese für die Behebung eines Fehlers in der IT-Infrastruktur aufgrund des nicht Funktionierens der Software entstanden sind, bei der Gematik geltend zu machen“.

12.06.2020, Autor: sk
Quelle: https://www.aend.de/article/206803

12.06.2020

ALM e.V. entsetzt über Absenkung der Vergütung für CORONA-PCR: Kassen sind sich offensichtlich der Tragweite und Auswirkungen dieses Beschlusses nicht bewusst

Konsterniert und befremdet nehmen die Mitgliedslabore des Verbandes der Akkreditierten Labore in der Medizin – ALM e.V. den Beschluss des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Absenkung der Vergütung für die SARS-CoV-2-PCR auf 39,40 Euro zur Kenntnis.

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11.06.2020

„ÄrzteTag“-Podcast Wie funktioniert die Arztausbildung in Corona-Zeiten?

Langsam kehrt in vielen Kliniken wieder Normalität ein und Assistenzärzte haben nun erstmals eine Pandemie erlebt: Nicht nur eine schlechte Erfahrungen, findet Dr. Cornelius Weiß vom Jungen Forum des BDI.

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