Aktuelles

15.12.2017

Schuster bleib bei deinen Leisten – gilt auch für Psychotherapeuten

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) kann den Wunsch der Psychotherapeuten nach einem geordneten Studiengang im Grundsatz nachvollziehen. Die Ärzteschaft ist in der öffentlichen Diskussion jedoch vor allem deshalb irritiert, weil der Eindruck erweckt wird, psychische Erkrankungen könnten nur von Psychotherapeuten behandelt werden. Weiterlesen

13.12.2017

Reinhardt: Einheitliche Gebührenordnung ist das Einfallstor für die Bürgerversicherung

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat der im Zusammenhang mit der Debatte über die sogenannte Bürgerversicherung diskutierten Kompromisslinie in Form einer einheitlichen Gebührenordnung für gesetzliche und private Krankenversicherung eine klare Absage erteilt. „Der im einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) implementierte Versuch, durch Regulierungsmechanismen Kosten und Beiträge im Bereich der ärztlichen Versorgung in einem künstlichen Gleichgewicht zu halten, kann keine Grundlage für die ärztliche Tätigkeit in freier Berufsausübung sein“, sagte Reinhardt. Wo auch immer eine mögliche Große Koalition den Hebel ansetze, müsse auch künftig die Behandlung eines Patienten auf Grundlage einer individuellen Vereinbarung möglich sein. Dazu bedürfe es einer der freien Berufsausübung angemessenen Gebührenordnung, die nicht den sogenannten „WANZ“ – Kriterien (wirtschaftlich, ausreichend, notwendig und zweckmäßig) unterliege und feste Preise für alle erbrachten Leistungen garantiere. Weiterlesen

12.12.2017

SpiFa betont nach KBV-VV: Entbudgetierung aller Betreuungs- und Koordinationsleistungen nötig

Ärztenachrichtendienst, 11.12.2017

Die fachärztlichen Grundleistungen müssen aus dem Budget heraus, wenn die Arbeit in der Niederlassung künftig attraktiver werden soll – diese Forderung mehrere Facharztverbände griff die Spitze der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am vergangenen Freitag auf der Vertreterversammlung auf. Die dabei genannten Zahlen trafen jedoch nicht ganz ins Schwarze, betonte der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) am Montag.

Der Blick auf die Grund- und Konsiliarpauschalen reicht nicht, betont Lindemann. Weiterlesen

11.12.2017

BDI fordert nachhaltige Laborreform

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) betrachtet mit Sorge, dass die zuletzt vorgestellten Laborreformen im ambulanten Versorgungsbereich stets am Kern der Sache vorbeilaufen. Der Geburtsfehler im Bereich der Laborvergütung muss Konsequent beseitigt werden, indem die Sachkosten nicht mehr Teil der Laborvergütung im einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) darstellen. Durch bloßes Rechnen lässt sich das Mengenproblem beim Labor nicht lösen. Es führt nur zu Verteilungskämpfen zwischen den verschiedenen Gruppen. Die zukünftige Laborreform muss auf einer medizinisch gesicherten Indikationsbasis neu formuliert werden. Weiterlesen

11.12.2017

Wirtschaftsrat erteilt Bürgerversicherung eine Abfuhr

Es ist ein Novum, dass sich der Wirtschaftsrat der CDU mit dem Gesundheitswesen beschäftigt. Doch offenbar sorgt sich der überwiegend Arbeitgeber-orientierte Verband um die Folgen einer zwangsweisen Bürgerversicherung.

Von Dr. Hans-Friedrich Spies

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. gilt als einflussreicher Verband innerhalb der christlich-demokratischen Union. In ihm sind viele Unternehmer, vor allem aus dem Mittelstand, organisiert. die die Interessen der Arbeitgeber – innerparteilich – vertreten. Weiterlesen

07.12.2017

BDI fordert einen mutigen Schritt in Richtung eines digitalen Gesundheitswesens

Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) beobachtet mit Sorge, dass technisch längst mögliche digitale Lösungen in unserem Gesundheitswesen keine Anwendung finden, um den aktuellen Herausforderungen der Patientenversorgung gerecht zu werden. Ein digitaler Entwicklungsschub unter Wahrung des persönlichen Arzt-Patientenverhältnisses ist dringend notwendig. Weiterlesen

05.12.2017

BDI fordert sofortiges Ende der unsachlichen Debatte zur Neuordnung der Notfallversorgung in Deutschland

Die Debatte in den letzten Tagen über die Neuordnung der Notfallversorgung in Deutschland zwischen den Selbstverwaltungspartnern zeigt wieder einmal, dass die Akteure nichts hinzugelernt haben. Gegenseitige polemische Vorwürfe passen in die Vergangenheit und sind nicht geeignet, gegenüber Versicherten, Patientinnen und Patienten, Bürgern und Bürger und zuletzt der Politik, ein funktionierendes System der Selbstverwaltung abzubilden. Leider scheinen alle gerade an der Grenze ambulant/stationär konfliktiv unterwegs zu sein, anstatt zu kooperieren. Weiterlesen

05.12.2017

Forderung der Gastroenterologen – „Steuergeld auch fürs Praxispersonal“

Ärztenachrichtendienst, 04.12.2017

Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) fordert Steuergelder, um die steigenden Personalkosten für die Praxen auszugleichen. Und wendet sich in einem Brief an die geschäftsführende Bundeskanzlerin.

Verbandschef Beyer: „„Wir vermissen die Einsicht, dass auch im ambulanten Sektor Personalkosten und Personalkostensteigerungen anfallen.“ Weiterlesen

05.12.2017

Ambulante Bedarfsplanung: Ein Rohrkrepierer

Obwohl sich mehrfach gezeigt hat, dass die Bedarfsplanung ihre eigentlich angedachte Wirkung verfehlt, hält der Gesetzgeber an ihr fest. Nun soll der GBA an einem Lösungsmodell tüfteln. Der erste Aufschlag verspricht nichts Gutes.

Von Dr. Hans-Friedrich Spies

Die Bedarfsplanung in der ambulanten Versorgung ist ein wesentlicher Eckpfeiler, um das einst von Horst Seehofer festgesteckte Ziel der Beitragsstabilität bei der Steuerung der ambulanten Versorgung zu garantieren. Die beiden anderen Eckpfeiler sind das Ausgabenbudget, definiert über die Krankenkasseneinnahmen, sowie der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) als in sich geschlossenes und verbindliches Leistungsverzeichnis. Die Bedarfsplanung war dabei notwendig, um sich die Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zu sichern: Die Vertragsarztzahl musste per Planung festgesetzt werden, um einen rasanten Einnahmeverlust der einzelnen Praxen zu vermeiden. Der Preis dafür war die Aufgabe der Niederlassungsfreiheit in Deutschland. Weiterlesen

04.12.2017

„Das Budget muss weg!“

Auch der Bayerische Internisten-Kongress ruft die Politik zum Handeln auf: Es gibt bessere Möglichkeiten der Steuerung in der vertragsärztlichen Versorgung als die Budgetierung. Sorgen bereitet der Landes- und der Bundes-Spitze des BDI die zunehmende Substitution ärztlicher Leistungen.

Von Klaus Schmidt

„Wir sollten den Blick nicht wie das Kaninchen auf die Schlange stets auf das Budget richten, denn es gibt in unserem System bessere Möglichkeiten der Steuerung“, stellte BDI-Präsident Dr. Hans-Friedrich Spies beim Bayerischen Internisten-Kongress Ende Oktober in München fest. Deshalb nannte er den Ansatz des Hausärzte-Verbands, Verträge außerhalb des Budgets abzuschließen, einen guten Weg. Hausärzte wie Internisten seien daran interessiert, Leistungen außerhalb der Budgetierung anzubieten und dafür andere Wege der Vergütung zu finden. Weiterlesen

Ältere Artikel »